Mit Bus, Bahn und ÖPNV-Taxi mobil im Landkreis Freudenstadt
Mit dem Start des neuen Schuljahres rückt der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) im Landkreis Freudenstadt wieder besonders in den Fokus. Dabei ist der ÖPNV längst mehr als nur ein reiner Schülerverkehr. Er verbindet die Städte und Gemeinden und insbesondere deren Ortsteile im Landkreis, ermöglicht Mobilität im Alltag und bietet auch für Freizeit und Tourismus attraktive Möglichkeiten flexibel unterwegs zu sein.
Das Mobilitätsangebot im Landkreis Freudenstadt basiert dabei auf dem Zusammenspiel von Bus, Bahn und dem ÖPNV-Taxi. Der Busverkehr bildet mit seinen starken Achsen ein wichtiges Rückgrat des öffentlichen Verkehrs. Gerade im Schülerverkehr sind die Busse täglich stark gefordert. Gleichzeitig sorgen insbesondere die beiden Regiolinien 100 und 200 für gute Verbindungen innerhalb von Freudenstadt und Baiersbronn und erschließen wichtige touristische Ziele entlang der Schwarzwaldhochstraße. Damit sind sie nicht nur für den täglichen Weg, sondern auch für Freizeitaktivitäten und den Tourismus von großer Bedeutung.
Ergänzt wird das Busangebot durch die Schiene. Mit dem Freudenstädter Stern verfügt der Landkreis über ein Bahnangebot, das Freudenstadt an die Großräume Stuttgart, Karlsruhe und Offenburg anbindet. Bus und Bahn greifen dabei ineinander und schaffen im Zusammenspiel zahlreiche Möglichkeiten, unterschiedliche Ziele im Landkreis ohne eigenes Auto zu erreichen.
Doch nicht überall ist ein Stundentakt mit dem Bus oder der Bahn möglich und sinnvoll. Wo der reguläre Linienverkehr an seine Grenzen kommt, bietet das ÖPNV-Taxi eine flexible Ergänzung – gerade außerhalb der Zeiten des Schüler- oder Berufspendlerverkehrs, beispielsweise für Seniorinnen und Senioren. Es erweitert den bestehenden Bus- und Bahnverkehr und schafft zusätzliche Mobilitätsmöglichkeiten - insbesondere dort, wo ein reguläres Linienangebot nicht wirtschaftlich darstellbar ist. Für die Nutzung des ÖPNV-Taxis ist eine frühzeitige Buchung besonders wichtig. Je früher eine Fahrt zwischen zwei Haltestellen angemeldet wird, desto besser kann sie geplant und mit weiteren Fahrtwünschen koordiniert werden. Das schafft Planungssicherheit und trägt dazu bei, das Angebot zuverlässig und möglichst effizient bereitzustellen.
„Uns ist bewusst, dass Mobilität im ländlichen Raum besondere Herausforderungen mit sich bringt und nicht mit nur einem Verkehrsmittel funktionieren kann. Deshalb setzt der Landkreis Freudenstadt auf die Kombination verschiedener Bausteine, die sich gegenseitig ergänzen“, betont Landrat Junt. „Unser Ziel ist es, diese Angebote stetig weiterzuentwickeln und noch bekannter zu machen, damit die Menschen aller Generationen im Landkreis möglichst flexibel und unabhängig mobil sein können.“
Der Landkreis Freudenstadt baut damit auf einen vielfältigen ÖPNV, der unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse miteinander verbindet – vom täglichen Schul- und Berufsverkehr über Einkäufe und Arztbesuche bis hin zu Freizeit und Tourismus. Bus, Bahn und ÖPNV-Taxi leisten dabei jeweils ihren eigenen Beitrag und bilden gemeinsam ein breites Mobilitätsangebot für den gesamten Landkreis.
Und für alle Seniorinnen und Senioren, die auch ohne eigenes Auto mobil bleiben möchten, gibt es neben dem Deutschlandticket ein weiteres finanziell attraktives Angebot. Wer seinen Führerschein freiwillig abgibt, erhält den Freizeitpass der Verkehrsgemeinschaft Freudenstadt ein Jahr lang kostenlos. Damit können die Freizeitbuslinien und Nahverkehrszüge an den Wochenenden und Feiertagen kostenlos genutzt werden. Ideal, um die Region und ihre Freizeitangebote bequem, entspannt und kostengünstig zu entdecken.