Spielend Verantwortung übernehmen: Nachwuchs für die Jugendarbeit

Mit Spaß lernen: Beim „Gummihuh-Golf“ probierten die Teilnehmenden der JuLeiCa-Schulung des Kreisjugendrings Freudenstadt eine Gruppenmethode für die Jugendarbeit aus (Bildrechte: Kreisjugendring, Stefanie Ebert)

Wie bringt man Menschen schnell ins Gespräch, stärkt Vertrauen in einer Gruppe und sorgt gleichzeitig für gute Stimmung?
 
Manchmal reicht dafür ein ungewöhnliches Spiel – zum Beispiel „Gummihuhn-Golf“. Genau solche Methoden gehören zur Ausbildung von Jugendleiterinnen und Jugendleitern beim Kreisjugendring Freudenstadt e.V. dazu. Mit der Jugendleiterinnen- und Jugendleiter-Card (Juleica) gibt es für die Kinder- und Jugendarbeit eine qualitativ hochwertige Ausbildung für Ehrenamtliche. Ein vergleichbares Qualifikationsinstrument für Ehrenamtliche, gibt es in kaum einem anderen Bereich des ehrenamtlichen Engagements.

Neben Teamspielen standen auch Themen wie Maßnahmenplanung, Finanzmöglichkeiten, Kommunikation und demokratische Zusammenarbeit sowie rechtliche Grundlagen der Jugendarbeit auf dem Programm.
 
Teilgenommen haben ehrenamtlich Engagierte aus dem Jugendrotkreuz Loßburg-Wittendorf, der THW-Jugend Freudenstadt, den Royal Rangers Horb, den Ministranten der katholischen Kirche im Kreis Freudenstadt sowie den Jugendreferaten Horb und Dornstetten.

Der aktuelle Frühlingsblock zeigte einmal mehr, wie wichtig gut ausgebildete Ehrenamtliche für eine lebendige Kinder- und Jugendarbeit sind und wie wertvoll der Austausch unter verschiedenen Organisationen ist.
 
Der Einstieg in die Ausbildung ist jederzeit möglich. Der nächste Kurs findet an zwei Wochenenden im Oktober statt. Interessierte können sich gerne beim Kreisjugendring Freudenstadt e.V. über die Teilnahme und Anmeldung informieren.