Gemeinsam für mehr Verkehrssicherheit
Trixi-Spiegel verbessern Sicherheit im Radverkehr
Viele Radfahrer kennen die Situation: Man steht an der Ampel und möchte rechts abbiegen, neben sich einen großen LKW oder Bus. Dann hofft man nur noch, dass der Lastwagen- oder Busfahrer den Radfahrer gesehen hat und man sich nicht im toten Winkel befindet. Oder man weicht vorher sicherheitshalber aber verbotenerweise auf den Bürgersteig aus.
Pünktlich zum Schulstart wurden die Totwinkel-Spiegel am Montag, 14. September 2026, an der Ampelanlage auf dem Marktplatz auf Höhe des Technischen Rathauses offiziell eingeweiht. Landrat Andreas Junt und Oberbürgermeister Adrian Sonder stellten die neuen Spiegel gemeinsam mit Vertretern von Arburg und der Spielvereinigung Freudenstadt vor.
Entstanden ist die Initiative im Rahmen der regelmäßigen Verkehrsschau. Daraus entwickelte sich ein Azubi-Projekt von Arburg in Zusammenarbeit mit der Jugendspielgemeinschaft der Spielvereinigung Freudenstadt. Die Finanzierung erfolgte durch lokale Unternehmen wie Weinmann Aach und dem Bikezentrum Haisch sowie aus verschiedenen Spendentöpfen.
Das Straßenbauamt des Landratsamtes und Monika Krämer, Radverkehrskoordinatorin im Landkreis begleiteten die Umsetzung intensiv. Insgesamt wurden vier Trixi-Spiegel im Stadtgebiet von Freudenstadt installiert.
Die gewölbten Spiegel ermöglichen ein Sichtfeld von rund 100 Grad und zeigen Bus- und Lastwagenfahrern wer sich direkt neben dem Fahrzeug befindet Zusammen mit dem Straßenbauamt des Landratsamtes wurden Stellproben mit einem Lastwagen der Straßenmeisterei durchgeführt um konkret herauszufinden, an welcher Stelle und in welchem Winkel genau der Trixi-Spiegel, angebracht werden muss, um dem Lastwagen- bzw. Busfahrer eine bestmögliche Sicht auf den Radfahrer zu ermöglichen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen Zur Montage mussten extra Ampelmasten verlängert werden.
„Bei diesem Vorhaben kommen Landkreis, Stadt, Wirtschaft und Sportverein zusammen – und ganz besonders engagierte junge Menschen, die mit ihren Ideen etwas für ihre Stadt bewegen wollen“, so Landrat Andreas Junt. „Das ist ein tolles Beispiel dafür, wie aus einem Azubi-Projekt eine konkrete und sinnvolle Maßnahme für mehr Sicherheit im Alltag entstehen kann.“
Mit den neuen Trixi-Spiegeln ist aus einer gemeinsamen Idee von jungen Menschen, Unternehmen, Verein und Verwaltung nun eine konkrete Verbesserung für die Verkehrssicherheit in Freudenstadt geworden.
