Pressemitteilungen

Hecken- und Baumschnitte sind wieder bis Ende Februar möglich
Meldung vom 26. Oktober 2026

Hecken- und Baumschnitte sind wieder bis Ende Februar möglich

Die Zeit für Hecken- und Baumschnittmaßnahmen ist erfahrungsgemäß im Frühjahr sehr knapp. Aus diesem Grund weist die Naturschutzbehörde des Landratsamtes Freudenstadt auch in diesem Jahr darauf hin, die Herbst- und Wintermonate für anstehende Schnittarbeiten zu nutzen. Die Beseitigung von Gehölzen ist grundsätzlich nur vom 1. Oktober bis Ende Februar erlaubt. Ab dem 1. März dürfen nach den Regelungen des Bundesnaturschutzgesetzes zum Schutz der Vögel keine Hecken, lebenden Zäune, bestimmten Bäume, Gebüsche sowie Schilf- und Röhrichtbestände entfernt oder stark zurückgeschnitten werden. Ausnahmen gibt es nur für Bäume innerhalb von Parks und Hausgärten. Normale Pflegeschnitte sind dagegen ganzjährig möglich, beispielsweise auch an Obstbäumen. Pflegevorhaben in Natur- und Landschaftsschutzgebieten, in geschützten Heckenbiotopen oder an Naturdenkmalen müssen jedoch unabhängig vom Zeitraum grundsätzlich vorab mit der unteren Naturschutzbehörde abgestimmt werden. Auf der Internetseite des Landkreises Freudenstadt ist ein Merkblatt mit entsprechenden Hinweisen zum Baum- und Gehölzschnitt zu finden. Weitere Informationen erteilt auch die Naturschutzbehörde des Landratsamtes Freudenstadt unter den Telefonnummern: 07441 920 -5019 oder -5038.  
Gruppenbild der Teilnehmenden. Insgesamt 13 Personen sitzend auf einem Sofa oder Boden in einem Raum mit großen Fenstern.
Die Teilnehmenden des ersten Ausbildungsblocks der JuLeiCa-Schulung.
Meldung vom 26. Oktober 2026

Erster Block der JuLeiCa-Schulung erfolgreich abgeschlossen

Engagiert, interessiert und voller Teamgeist – so lässt sich der erste Block der vom Kreisjugendring Freudenstadt e.V. organisierten JuLeiCa-Schulung (Jugendleiterinnen und Jugendleiter-Card) zusammenfassen. Über zwei Wochenenden hinweg trafen sich motivierte Teilnehmende der THW-Jugend Freudenstadt, der Naturerlebnisgruppe Sulz, der Royal Rangers, des Tierschutzvereins Alpirsbach, der katholischen Kirche und des Jugendreferats Horb, um gemeinsam Grundlagen der Jugendarbeit kennenzulernen. Auf dem Programm standen abwechslungsreiche Themen wie Gruppenphasen, Kommunikation, Rechtsfragen, Spielepädagogik, der Umgang mit unterschiedlichen Werten und das demokratische Miteinander. Neben vielen neuen Impulsen blieb auch Zeit für den gemeinsamen Austausch, Teamübungen und jede Menge Spaß. Gerade bei den Inhalten rund um Kommunikation und Demokratie zeigte sich, wie wichtig gegenseitiger Respekt und ein offenes Miteinander in der Jugendarbeit sind. Der zweite Ausbildungsblock findet am 5. und 6. sowie am 12. und 13. März 2027 statt. Dann stehen weitere Themen wie Projektförderung, Teamstärkung, Konfliktlösung und rechtliche Fragestellungen auf dem Programm. Ein Neueinstieg ist jederzeit möglich. Interessierte können sich auf der Website des Kreisjugendrings unter www.kjr-fds.de informieren und anmelden.
Kreisstraße 4732 Omersbach gesperrt
Meldung vom 26. Oktober 2026

Kreisstraße 4732 Omersbach gesperrt

Das Landratsamt Freudenstadt führt ab Mittwoch, 28. Oktober 2026, auf der K 4732 zwischen der L 362 und der Kropfmühle in Omersbach dringend erforderliche Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn durch. Dabei wird der bestehende Fahrbahnbelag abgefräst und eine neue Deckschicht aufgebracht. Zudem werden Schadstellen tiefer ausgefräst, die Tragschicht erneuert und die bestehenden Schächte ausgetauscht. Für die Ausführung dieser Arbeiten muss die Kreisstraße bis zum 13. November 2026 voll gesperrt werden. Die Umleitung wird in beiden Richtungen über Erzgrube und Schernbach ausgewiesen. Der Anliegerverkehr ist während der gesamten Bauzeit eingeschränkt möglich. Die Eventlocation Kropfmühle ist während der Bauarbeiten nur aus Richtung Göttelfingen erreichbar. Auch dort ist mit Behinderungen zu rechnen. Das Landratsamt bittet alle Anlieger und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die mit den Bauarbeiten verbundenen Einschränkungen.  
die genannte Personen stehen vor den Porträts und schauen in die Kamera
Landrat Andreas Junt, Steffen Möller, Nathalie Haas und Maren Schlaich (von links) bei der Vernissage zur Ausstellung „FACES – Gesichter der Selbsthilfe“.
Meldung vom 21. Oktober 2026

Vernissage „FACES - Gesichter der Selbsthilfe“ würdigt Engagement im Landkreis Freudenstadt

Am 16. Oktober 2026 fand die Vernissage zur Ausstellung „FACES - Gesichter der Selbsthilfe“ in der Kreisvolkshochschule in Freudenstadt statt. Im Mittelpunkt standen Menschen, die sich in Selbsthilfegruppen engagieren oder dort Unterstützung finden. Zahlreiche Mitglieder und Leitungen der Selbsthilfegruppen, Vertreterinnen und Vertreter des Arbeitskreises Selbsthilfeunterstützung sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger nahmen an der Veranstaltung teil. Nach einem musikalischen Auftakt des Gitarrentrios der Musik- und Kunstschule Freudenstadt begrüßte Maren Schlaich, Ansprechpartnerin für Selbsthilfegruppen im Bereich der Kommunalen Gesundheitskonferenz, die Gäste. Anschließend richtete Landrat Andreas Junt ein Grußwort an die Anwesenden und würdigte die Bedeutung der Selbsthilfe. Musikalische Beiträge und ein Poetry Slam begleiteten den Nachmittag, bevor die Gäste gemeinsam die Ausstellung besichtigten. Die Idee zur Ausstellung stammt vom Fotografen Steffen Möller, Leiter der Selbsthilfegruppe Parkinson und Mitglied des Arbeitskreises Selbsthilfeunterstützung. Auf seine Initiative hin wurden die Selbsthilfegruppen zur Teilnahme an der Aktion eingeladen. Bei drei Fototerminen im Gesundheitsamt entstanden insgesamt 29 Porträts. Möller übernahm die fotografische Umsetzung, die Bearbeitung und Zusammenstellung der Bilder sowie die Bereitstellung der erforderlichen Materialien ehrenamtlich. Selbsthilfe ergänzt die professionelle gesundheitliche Versorgung und stärkt die Gesundheitskompetenz. Sie ermöglicht Betroffenen und Angehörigen, sich auszutauschen, offen über persönliche Herausforderungen zu sprechen und gemeinsam Wege zur Bewältigung einer Erkrankung oder schwierigen Lebenssituation zu finden. Für viele Menschen ist die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe zudem ein wichtiger Schritt aus der Isolation. Im Landkreis Freudenstadt gibt es rund 40 registrierte Selbsthilfegruppen zu unterschiedlichen Themen. Informationen zu den Gruppen sind über die webbasierte Familien-App FDS sowie die Homepage des Landkreises abrufbar. Das Gesundheitsamt Freudenstadt unterstützt und berät die Selbsthilfegruppen.
Es zeigt ein Gruppenbild in einer Sporthalle mit den Teilnehmer*innen
28 pädagogische Fachkräfte wurden für die Durchführung des Bewegungspasses zertifiziert.
Meldung vom 20. Oktober 2026

28 Fachkräfte für den Bewegungspass zertifiziert

Mehr Bewegung in den Alltag von Kindern bringen: Mit diesem Ziel nahmen 28 pädagogische Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen, Vereinen und der Kindertagespflege am 10. Oktober 2026 an einer Schulung in der Sporthalle der Gutermann-Grundschule in Horb teil. Unter der Leitung von Paul Huber wurden sie für die Durchführung des Bewegungspasses qualifiziert und zertifiziert. Die Fortbildung wurde durch die Zusammenarbeit des Gesundheitsamtes des Landkreises Freudenstadt mit dem Jugendreferat der Stadt Horb im Rahmen des Programms „Bewegte Kommune“ ermöglicht. Die Kooperation verfolgt das Ziel, Kräfte zu bündeln, bestehende Angebote miteinander verknüpfen und Doppelstrukturen zu vermeiden. Die Stadt Horb stellte die Räumlichkeiten zur Verfügung und sorgte für die Verpflegung. Das Gesundheitsamt übernahm mit finanzieller Unterstützung von der AOK Baden-Württemberg die Kosten für den Referenten und stellt den teilnehmenden Einrichtungen eine Bewegungstasche mit Bällen, Koordinationsleiter, Ballpumpe, Hütchen und Balanciermaterial zur Verfügung. Mit dem Bewegungspass und den bereitgestellten Materialien erhalten die Teilnehmenden praktische Hilfsmittel, um Kinder regelmäßig zu vielfältiger Bewegung anzuregen und ihre motorische Entwicklung zu fördern. Warum eine frühzeitige Bewegungsförderung wichtig ist, verdeutlichten die vorgestellten Ergebnisse der Einschulungsuntersuchungen im Landkreis und des Kinderturntests in Horb. Sie zeigen, dass Kinder bei ihrer motorischen Entwicklung gezielte Unterstützung benötigen.