Meilenstein für den Breitbandausbau im Landkreis Freudenstadt
OEW Breitband GmbH treibt den Breitbandausbau im Landkreis Freudenstadt voran
Mit einem symbolischen Spatenstich wurde der Ausbau der gigabitfähigen Breitbandinfrastruktur durch die OEW Breitband GmbH eingeläutet. Insgesamt sechs Kommunen profitieren von der Digitalisierungsmaßnahme und dürfen sich auf schnelle Glasfasernetze freuen.
Mit dem offiziellen Spatenstich beginnt ab Februar der Breitbandausbau durch die OEW Breitband GmbH im Ausblaucluster FDS I. Insgesamt sechs Kommunen, darunter Dornstetten, Empfingen, Glatten, Seewald, Schopfloch und Waldachtal werden dabei mit der neuesten Breitbandtechnologie versorgt und somit bestmöglich für die Anforderungen einer digitalen Welt gerüstet. Ziel des Ausbaus ist die Erschließung der Grauen Flecken – also Gebiete mit Geschwindigkeiten zwischen 30 Mbit/s und 200 Mbits/s. Diese Punkte wurden zuvor durch ein Markterkundungsverfahren ermittelt.
Auch Landrat Andreas Junt war Teil der Großveranstaltung und freute sich über den Meilenstein in der Digitalisierung des Landkreises: „Der Glasfaserausbau ist eines der zentralen Zukunftsprojekte des Landkreises Freudenstadt. Gerade im ländlichen Raum bildet eine leistungsfähige, schnelle und zuverlässige Internetanbindung die Grundlage für wirtschaftliche Stärke, moderne Lebensqualität und echte Zukunftsperspektiven – für Unternehmen ebenso wie für Bürgerinnen und Bürger.“
Neben Landrat Junt waren zahlreiche Gäste und Projektbeteiligte, darunter Katharina Manthey (Innenministerium Baden-Württemberg), Oliver Simonek (Geschäftsführer OEW Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke), Stefan Herzhauser (Geschäftsführer OEW Breitband GmbH), Steffen Ringwald (Geschäftsführer der Netze BW GmbH), Ingo Appuhn (Geschäftsführer Sparkassen-IT), die Bürgermeister der betroffenen Kommunen sowie weitere Vertreter von projektbeteiligten Firmen vor Ort und feierten gemeinsam den Start des Ausbauprojektes.
Für die Planung und den Bau der digitalen Infrastruktur in dem Ausbau-Cluster wurde von der OEW Breitband GmbH die Firma Netze BW GmbH beauftragt. Laut den aktuellen Planungen belaufen sich die Kosten für das Projekt auf 54,2 Millionen Euro. Im Rahmen der Digitalisierungsmaßnahme sollen im gesamten Ausbaugebiet rund 214.875m Tiefbautrasse hergestellt und 12 PoP-Gebäude sowie 85 Netzverteiler aufgestellt und installiert werden. Insgesamt können dadurch 3780 Hausanschlüsse mit gigabitfähigem Internet ausgestattet werden. Nach Abschluss der Tiefbauarbeiten wird die passive Technik von den zukünftigen Netzbetreibern, der Firma Stiegeler Internet Service GmbH und Sparkassen-IT übernommen und in Betrieb genommen.
Ermöglicht wird der Glasfaserausbau im Rahmen des Graue-Flecken-Förderprogramms werden durch eine sog. Kofinanzierung von Bund und Land. Dabei werden die Gesamtkosten des Projektes zu 50 Prozent durch den Bund und zu 40 Prozent durch das Land übernommen. Die verbleibenden zehn Prozent werden durch Eigenmittel der OEW Breitband GmbH finanziert.